Tauschen oder verschenken – Was wir wollen

Datum: 16.09.2021

Tauschen oder verschenen – Was wir wollen

Wir glauben, es ist für uns alle keine neue Erkenntnis, Wir leben in Deutschland in einem Konsum- Überfluss und Wegwerfgesellschaft.

Als ein Teilnehmer unserer Selbsthilfegruppe Alltagssorgen an uns den Gedanken herantrug, zu versuchen, Blindenstlcke zu verschenken, waren wir erst einmal erstaunt und fragten uns zweifelnd, ob wir das als Aufgabe annehmen sollten.

Wie man das heute so zu tun pflegt, hhaben wir uns dann ersteinmal im Internet über das Thema “Wohlstandsgesellschaft und welche Zeichen man setzen kann” informiert.

Was wir erfahren haben:

Wenn es darum geht, etwas gegen die Wegwerfgesellschaft zu tun, sehen viele die Hersteller in der Pflicht. Und es stimmt natürlich, dass die Produkte nachhaltiger werden müssen oder besser recycelbar. Aber: Am Ende kann der Wandel nur gemeinsam gelingen und das bedeutet auch, dass jeder heute anfangen sollte, das eigene Leben anders zu gestalten. Das kostet weder viel Mühe, noch Zeit, noch Geld. Hier mal 5 Tipps für den Alltag, die ihr direkt morgen in die Tat umsetzen könnt:

Was wir tun können:

  • Dinge ausleihen statt sie zu kaufen.
  • Dinge reparieren und nicht gleich wegwerfen.
  • Lebenszyklus der Produkte verlängern und nicht gleich das „Bessere“ kaufen.
  • Tauschen statt kaufen.
  • Nachfüllverpackungen bevorzugen.
  • Plastiktüten und Verpackungen vermeiden und eigene Einkaufstasche, Korb oder Rucksack mitnehmen.
  • Mehrweg-Flaschen statt Einweg.
  • Deckel von Plastikbechern entfernen.
  • Batterien, Farben oder Lacke nicht in den Hausmüll, sondern in dafür vorgesehene Wertstoffbehälter z.B. im Supermarkt, Bauhaus oder auf den Wertstoffhof.
  • Alte Elektrogeräte auf den Wertstoffhof bringen oder im Laden abgeben, der es verkauft hat. Der Sperrmüll nimmt keine Elektrogeräte mit

Diese Liste erfüllt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Wir finden:

Ein jeder kann und sollte für sich selbst überlegen, ws er tun kann. Aber angesichts der bekannten Umstände ist es uns wichtig, Zeichen zu setzen.

Bei der Iternetrecherche sind uns zwei Zitate aufgefallen, die sehr gut zu Thema passen: “Beurteile einen Tag nicht nach den Früchten, die du geerntet hast, sondern an den Samen, die du gesät hast” (Robert Louis Stevenson) und  Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt” (Mahatma Gandhi).

Wir können

natürlich nicht die ganze welt erändern.aber

wir wollen

in kleinen Schritten das tun was uns möglich ist.

Machen Sie mit, lassen uns gemeinsam ein wenig Lict in die Welt bringen. Auch hier gilt: Gemeinsam geht es leichter