Diabetes – Umgang mit Zucker (3) Erkenntnisse, Teil 1

Der Unterschied zwischen Glucose und Fructose

Zucker, so wie er im Haushalt Verwendung findet, begegnet uns unter vielen Namen: als Rohrzucker, Rübenzucker, Kristallzucker, Kandiszucker, brauner Zucker oder schlicht als weißer Haushaltszucker. 

Es gibt ihn raffiniert, also industriell konzentriert und “gereinigt”, oder unraffiniert als Rohrzucker, der weniger stark behandelt wurde und einen stärkeren Eigengeschmack hat. 

Chemisch betrachtet handelt es sich jedoch bei all diesen Zuckerarten und -sorten um Sacharose, die zur Hälfte aus dem Einfachzucker Glucose (Traubenzucker) und zur anderen Hälfte aus dem Traubenzucker Fructose (Fruchtzucker) besteht. 

Während es sich bei Einfachzuckern (Monosachariden) um die kleinsten Bestandteile von Kohlenhydraten handelt, die nicht weiter aufgespaltet werden können, bestehen Zweifachzucker (Disacharide) immer aus zwei Zuckermolokülen. 

Hierzu zählen neben Sacharose auch Lactose (Milchzucker) und Maltrose (Malzuzucker), 

Mehrfachzucker (Polysacharide) setzen sich aus vielen Einfachzuckermolekülen zusammen (enthalten z.B. in Vollkornbrot, Haferflocken, Reis und Kartoffeln).