Gesundheits-Apps

Gesundheitsprogramme für Handy, Tablet oder PC, wie Blutzuckertagebücher, können Menschen mit Diabetes helfen, ihre Krankheit besser zu managen.

Werden Apps oder Programme vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ins Verzeichnis der digitalen Gesundheitsanwendungen (DIGAS) aufgenommen, kann der Arzt sie verordnen.

    Blutzuckermessgerät, Technische Hilfen, die man als Mensch mit Diabetes so braucht!

Fotograf: Michael Horn-pixelio.de

Das ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, wie Dr. Henrik Matthies im Apothekenmagazin Diabetes-Ratgeber erklärt. “DIGAs müssen Krankheiten erkennen, lindern oder behandeln können.

So lassen sich gute Gesundheits-Apps finden

Zehntausend deutschsprachige Gesundheitsanwendungen gibt es laut Dr. Matthies mittlerweile.

Daher ist es keine leichte Aufgabe, für sich den richtigen Mix zusammenzustellen.

Zunächst sollte sich jeder fragen, was er mit der Anwendung erreichen möchte.

Den Blutzucker dokumentieren? Die Kohlenhydrate berechnen? Sich an die Medikamente erinnern lassen? Oder die Fitness verbessern?

Das reduziert bereits die Anzahl der Apps.

Anschließend sollte man sich die in Frage kommenden Apps genau ansehen.

Seriöse Apps erkennen

“Seriöse Apps stellen dem Nutzer Informationen bereit, die folgende Fragen beantworten”, sagt Privat-Dozent Dr. Urs-Viro Albrecht, Medizinische Hochschule Hannover.

  • Welchen Zweck verfolgt die App?
  • Wie funktioniert sie?
  • Wo sind die Grenzen und Risiken?
  • Erfolgt die Eingabe, Verwendung und Speicherung der Daten auf freiwillige Basis?
  • Gibt es ein ausführliches Impressum mit Angabe der Hersteller und  Kontaktinformationen

Testberichte sind Dr. Urs Viro Albrecht, zufolge oft so schwierig einzuschätzen wie die App selbst.

“Das Diabetes-Digital-Siegel der Diabetes-Verbände deckt nur wenige Apps ab, gibt aber eine gute Orientierung”.

Praktische Tipps, etwa zu Apps findet man unter

https://www.digital-ratgeber.de/