Diabetes – Umgang mit Zucker, Teil 1 (Einführung)

1. Einführung

In der Diabetesliteratur wird Zucker oft als “bittersüsser Krankmacher” bezeichnet.   Hier folgen einige erstaunliche Informationen:

Rund 34 kg Zucker verkonsumiert jeder Deutsche im Jahr – das entspricht mehr als 22 Teelöffeln täglich. Der süße Energieträger findet sich dabei nicht nur in Süßigkeiten und Backwaren, sondern versteckt sich auch in vielen herzhaften Fertigprodukten wie Pizza und Ketchup.

Doch was unserem Geschmacksinn schmeichelt, ist für unsere Gesundheit pures Gift.

Zucker, insbesondere industrielll zugesetzter Fruchtzucker, begünstigt eine vielzahl gesundheitlicher Beschwerden – von Fettleibigkeit über Diabetes bis hin zu Krebs.

Quelle Zeitschrift “natur & heilen” – Ausgabe September 2020

Fotograf: Margot Kessler / pixelio.de

Auf die Auswahl der richtigen Ernährung kommt es an. 

Dauernd Werte kontrollieren, ständig übers Essen nachdenken, vielleicht mit Sorgen der Diabetes kämpfen wie mit Unterzuckerung. 

Der Alltag mit Diabetes kann sehr schnell belastend sein.

Was macht Dibetes mit der Persönlichkeit von uns betroffenen? Auch dieser Frage werden wir in 2021 nachgehen. 

 

Tipp 1: Zuckerfallen – Eine Information der AOK:

https://aok-erleben.de/vorsicht-zucker-das-sind-die-7-groessten-zuckerfallen/

2.Unser Verlangen nach Süßem

Noch bevor wir hören oder sehen, schmecken wir, Bereits über das Fruchtwasser im Mutterleib nehmen wir erste Geschmackserlebnisse wahr, und der Geschmack nach Süßem wird von Anfang an favorisiert.

Das liegt in der Natur der Sache, denn süß ist ein sicherer Hinweis auf ein nahrhaftes Lebensmittel.Die erste Muttermilch etwa, die ein gestilltes Baby bekommt, – das süße Kolostrum, enthält mehr als 200 komplexe Zuckermoloküledie Oligosacharide, die für den Aufbau der Darmflora und das Immunsystem wichtig sind.

Unser angeborenes Verlangen nach Süßem bleibt dabei ein Leben lang bestehen – und die komprimiertese Tform von “süß” findet sich im Haushaltszucker.

Doch während Rohrzucker in früheren Zeiten als süße Köstlichkeit nur hochgestellten Personen und wohlhabenden Bürgern vorbehalten war, änderte sich das Mitte des 18. Jahrhunderts, als das teuer importierte Zuckerrohr Konkurrenz durch die heimische Zuckerrübe bekam. 

Fortan wurde das süße Geschmackserlebnis , der sogenannte Rübenzucker, auch für die “anderen” Schichten” erschwinglich und entwickelte sich allmählich zum alltäglichen Bedarfsgut. 

Fotograf : Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Fragen, die ich mir während des Schreibens dieses Artikels gestellt habe: 

Können eine Erkrankung wie Diabetes die Sicht der Welt verändern, die Persönlichkeit schärfen oder schwächen? Kurzum: Was macht Diabetes mit der Psyche von Betroffenen? 

Bitte lesen Sie unsere kleine Folge “Diabetes und die Psyche” Unsere geplanten Vorträge in 2021 sollen auch eine positive Verhaltensänderung bewirken.

Tipp 2: Die Geschichte des Zuckers

https://www.schmecktrichtig.de/geschichte-des-zuckers/

3. Unser Suchtpotential

Zucker bedient vor allem einen Mechanismus, der über das Belohnungssystem, das mesolimbuische System, läuft und verbunden ist mit einem deutlichen Suchtpotenzial. 

Nehmen wir etwas Süßes zu uns, schüttet das Gehirn Dopamin aus, ein Glückshormon, das im Vergleich zu Serotonin über eine längerfristige Motivationssteigerung verfügt und als Neurotransmitter das Belohnungszentrum aktiviert. 

Über dieses System wirken auch andere Suchtstoffe wie Alkohol, Nikotin oder Kokain.

Wird das Belohnungszentrum aktiviert, stellt sich ein überaus angenehmes Gefühl ein, was so positiv besetzt ist, dass es wiederholt werden will.

Auch wenn die Dopaminausschüttung bei Drogen um einiges höher liegt, bleibt der Mechanismus doch der gleiche. Und selbst die Entzugserscheinungen ähneln sich. 

So stellten Wissenschaftler des Oregon Research Institute fest, dass ein und dasselbe Gen (DRD 2 – Gen), das für das Suchtriskio von Alkoholkonsum verantwortlich ist, auch nach dem Konsum von Zucker besonders aktiv ist. 

Es definiert die Intensität des Glücksgefühls, bewirkt erneuten Heißhunger auf Süßes und fördert dadurch due Zuckersucht. 

Besonders wichtig erscheint es daher. schon früh den achtsamen Umgang von Kindern mit Süßigkeiten zu üben. Doch leider werden Bonbons und Schokolade noch immer als Belohnung eingesetzt, wenn Kinder etwas gut und richtig gemacht haben. 

Deutlich sinnvoller wären Naschereien wie Nüsse oder Rosinen oder ein in Aussicht gestellter Schwimmbadbesuch. 

Quelle für diesen Teil: Zeitschrift “natur und heilen, September 2020, Link unter “Partner unseres Netzwerkes”. 

Tipp 3: Die Gefahr durch das süße Gift: So macht Zucker uns krank

https://www.physio-proviva.de/2018/06/25/die-gefahr-durch-das-s%C3%BCsse-gift-so-macht-zucker-uns-krank/