Selbsthilfe bei Erkrankungen oder chronischen Erkrankungen?

JAAA!

Kein Mensch, der sich heute bester Gesundheit erfreut, ist davor sicher, dass ihm nicht eine Erkrankung das bisherige Leben von Grund auf verändert. Manche Erkrankung treffen den Menschen schlagartig (z.B. Schlaganfall), andere entwickeln sich latent, um dann plötzlich akut auszubrechen. Wieder andere sind degenerativ wie beispielsweise MS und werden chronisch.

Allen gemeinsam ist: Niemand ist davor sicher und niemand sucht sich eine Erkrankung aus. Ganz ehrlich, wer möchte sich nicht lieber bester Gesundheit erfreuen?

Erkrankungen bedeuten meist auch Einschränkungen im Alltag. Das Ende der beruflichen Laufbahn. Finanzielle Einschränkungen sind oft die Folge. Noch schlimmer trifft es diejenigen, die dauerhaft auf Hilfe oder Pflege angewiesen sind.

Die Betroffenen und Angehörigen in unseren Selbsthilfegruppen stellen sich den Herausforderungen des Alltags. Ein Austausch in der Gruppe fördert Mut und Kraft, den Alltag wieder „in den Griff zu bekommen“ und kann Selbstvertrauen steigern oder zurückbringen. Gemeinsam geht’s leichter – das sollte uns gegenseitig Mut machen!

Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen, deren Aktivitäten sich auf die gemeinsame Bewältigung von Krankheiten, psychischen oder sozialen Problemen richten, von denen sie entweder selbst oder als Angehörige betroffen sind.

Ziel ist es, eine (positive) Veränderung persönlicher Lebensumstände herbeizuführen. Bei der Gruppenarbeit werden Gleichberechtigung, Gruppenverschwiegenheit und Eigenverantwortlichkeit und besonders die gegenseitige Hilfe betont.